Patricia
Patricia

Leuchtturm- und Bojen-Safari mit dem Schiff „PATRICIA“

 

Die Küsten Englands werden seit Menschengedenken von Flut, Ebbe, Nebel und Sturm geplagt. Seit mehr als 400 Jahren schützen Leuchttürme und Bojen vor den Gefahren der Küstengewässer. Wir fuhren 7 Tage der Küste Englands entlang und waren hautnah dabei, wenn gewartet wurden. Auf dieser Tour waren keine Leuchttürme vorgesehen, wir konnten jedoch vom Meer aus viele fotografieren.

 

Sechs gut ausgestattete Kabinen stehen auf dem 1982 in Schottland erbauten Mehrzweckschiff „PATRICIA“ für Passagiere zur Verfügung. Ein eigener Koch und ein Steward verwöhnten uns neun Passagiere. Der Kapitän liess die Türe zur Kommandobrücke Tag und Nacht offen, so dass wir uns laufend über die Route informieren konnten. Die Offiziere erklärten uns wo Wracks liegen und was für Tragödien sich dahinter verbergen.

 

Während der Fahrt werden laufend Reparaturen an den verschiedenen Bojen vorgenommen. Für diese Arbeiten sind nebst der Schiffsmannschaft verschiedene Berufsleute an Bord. Bei schlechtem Wetter sind diese Arbeiten zu gefährlich, so dass auf dem Schiff selber Unterhaltsarbeiten vorgenommen werden.

 

Die Reise dauerte vom 13. bis 22. Oktober 2009

 

Am 13.Oktober 2009 flogen wir von Zürich nach London City, wo wir übernachteten. Am nächsten Tag 14.Oktober fuhren wir mit der Eisenbahn von London zum Einschiffungshafen nach Harwich Town (Heimathafen der PATRICIA), die Einschiffung erfolgte mit Helm und Schwimmweste.

 

Wir waren vom 14. bis 21. Oktober auf dem Schiff und sind folgende Route der Küste entlang gefahren:

 

Start an der Ostküste Harwich - Dover – Eastbourne - zur Südküste Brigthon (berühmtes Seebad von London) – Portsmouth – Ile of Wight – Plymouthl – zwischen Landsend und den Isles of Scilly, der Ostküste entlang in den Bristol Channel, Ankunft am Abend des

21. Oktober in Swansea (Wales), am nächsten Morgen 21. Oktober erfolgte die Ausschiffung. Von Swansea fuhren wir wieder mit der Bahn nach London zurück, wir übernachteten im gleichen Hotel und flogen am 22. Oktober zurück nach Zürich.

 

Bern, 18. Dezember 2009                                          Jean-Jacques Magnin